Es kommt nicht oft vor, dass ich eine Bucherscheinung mit Spannung erwarte. Ich bin eher eine Backlistleserin und mag es noch dazu nicht so sehr, wenn Bücher gehypt werden. Doch am letzten Freitag habe ich mal eine Ausnahme gemacht… für Harper Lees „Gehe hin, stelle einen Wächter“.

Die Buchhandlung Friebe hatte sich eine besondere Veranstaltung für die Veröffentlichung von Harper Lees zweitem Roman ausgedacht: die Vorführung der Verfilmung von „Wer die Nachtigall stört“. Die Besitzerin des Buchladens hatte es zwar spannend gemacht und vorher nicht verraten, um welchen Film/Buch sich der Abend drehen würde, doch ihre Hinweise genügten mir und ich dachte nur: „Nachtigall, ick hör dir trapsen…“

Natürlich ließ ich mich da nicht zweimal bitten und war mit meiner Schwester Nina und meiner Freundin Nike vor Ort. Wir fanden Platz auf dem gemütlichen grünen Sofa und konnten den Film bei kühlen Wein- und Saftschorlen genießen. Und der Film ist wirklich erste Sahne! Gregory Peck ist in seinem Anzug ein echter Hingucker – auch heute noch. Und diese beschauliche Ruhe, die Schwarzweiß-Filme der damaligen Zeit ausstrahlen, finde ich einfach klasse.

Gregory Peck in "Wer die Nachtigall stört"
Gregory Peck <3

Und wo ich schon mal in einer Buchhandlung war, konnte ich selbstverständlich auch nicht umhin, mir „Gehe hin, stelle einen Wächter“ zu kaufen. Ich habe bisher knapp 120 Seiten gelesen und bin vorerst begeistert. Der Roman liest sich wirklich schön und ich bin gespannt, was die Geschichte noch zu bieten hat. Ich hoffe, ich werde nicht enttäuscht, wobei das, wenn man ersten Rezensionen glauben kann, in Hinsicht auf Atticus wohl unvermeidbar ist.

Sobald ich das Buch ausgelesen habe, werde ich natürlich berichten. Aber bis dahin dauert es wohl noch ein paar Tage… (wieso hat man immer dann so viel zu tun, wenn man eigentlich nichts lieber als lesen würde?!)

Wein- und Saftschorle

Der Filmabend war aber schon mal ein voller Erfolg und ich hatte viel Spaß. Wie meine Schwester Nina den Abend fand, könnt ihr übrigens hier nachlesen: Ein Abend mit der Nachtigall.

Und ich mache mich jetzt mal wieder an die Arbeit…Damit ich später hoffentlich noch etwas Zeit für „Gehe hin, stelle einen Wächter“ habe. Und wehe, jemand stört mich… 😉

 

 

2 thoughts on “Nachtigall, ick hör dir trapsen…

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