Das Jahr 2015 ist jetzt sechs Monate alt – bei einem Menschen wäre es jetzt wohl Zeit für eine Midlife-Crisis. Aber von Krise will ich hier mal nicht reden….obwohl einige meiner literarischen Ziele für 2015 gerade etwas kritisch daherkommen. Starten wir mal mit dem Offensichtlichen:

Leseziel 2015

Ich habe mir für 2015 vorgenommen 53 Bücher zu lesen – also eins pro Woche. Tja, ähem, das hat bisher ja mal ungefähr so gut funktioniert wie wenn man sich vornimmt nur einen Erdnussflip zu essen, nämlich gar nicht. Rechts oben, wo eigentlich eine 27 stehen sollte, steht eine 13. Ich hänge also ein kleeeeiiiiines bisschen hinterher. Um mein Ziel zu erreichen, muss ich jetzt 1,5 Bücher pro Woche lesen. Machbar. Gemessen an meinem derzeitigen Arbeitspensum jedoch ehrgeizig. Aber ich bin da optimistisch.

Romanprojekte:

> Roman Nr.1

Bei Roman Nr. 1 stehe ich jetzt auf Seite 195. Der grobe Fahrplan für den Rest steht, doch trotzdem fehlt noch immer etwa die Hälfte der Kapitel. Da habe ich also noch ganz schön was vor mir. Nicht zu vergessen, dass das Ganze ja noch überarbeitet werden muss. Mein Ziel, den Roman in diesem Jahr fertigzuschreiben, ist zwar kein Muss, aber ein Besser-Wär’s, denn es warten auch noch Roman Nr. 2 und 3 darauf, geschrieben zu werden…

> Roman Nr. 2

Roman Nr. 2 habe ich zusammen mit meiner Schwester geschrieben. Er ist fertig, wurde auch schon von einem Lektor/Autorenberater gelesen und für gut befunden….aber natürlich muss noch so vieles überarbeitet werden, bis wir das Manuskript an Verlage schicken können. Auch hier hatten wir uns das Ziel gesetzt, das in diesem Jahr zu schaffen, aber gut…

> Roman Nr. 3

Bei Roman Nr. 3 steht bisher nur die Idee. Ich habe die Story und Charaktere skizzenhaft auf Papier gebracht. Eigentlich kann ich es kaum erwarten, die Story zu schreiben, weil ich sie einfach toll finde (öh, ja, Eigenlob und so…) Aber ich kann jetzt nicht mit Nr. 3 anfangen, wenn Nr. 1 und Nr. 2 sich nicht mal ansatzweise im Endstadium befinden.

Fazit:

Was schließe ich jetzt aus dem Dilemma? Noch ist nichts verloren, aber vielleicht sollte ich mir im nächsten halben Jahr den Laptop um den Bauch, um in jeder freien Sekunde zu schreiben…

Außerdem werde ich mal ein ernstes Wörtchen mit mir reden, was das Verbummeln von Zeit angeht. Weniger Gilmore-Girls-Wiederholungen gucken, dafür mehr schreiben – sollte klappen, oder?

 

P.S.: Kann mir jemand sagen, wo man zusätzliche Stunden für den Tag beantragen kann, würde gern meine Zeit von 24 Stunden auf 26-28 hochschrauben. Danke!

 

 

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